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Die jüngsten Änderungen im EEG haben bei vielen Hausbesitzern für Verunsicherung gesorgt. Im Mittelpunkt steht dabei häufig die Einspeisevergütung für Solarstrom. Tatsächlich wird die Vergütung für ins öffentliche Netz eingespeisten Strom seit Jahren schrittweise reduziert.
Doch wer seine Investitionsentscheidung ausschließlich an der Einspeisevergütung festmacht, betrachtet nur einen kleinen Teil der Wirtschaftlichkeit.
📅 02. September 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Rheinhalle Remagen
🎟 Eintritt frei
Während Betreiber für eingespeisten Solarstrom heute lediglich wenige Cent pro Kilowattstunde erhalten, kostet der Bezug von Haushaltsstrom oft ein Vielfaches davon.
Deshalb gilt:
Die wirtschaftlichste Kilowattstunde ist nicht die eingespeiste, sondern die selbst verbrauchte.
Wer Solarstrom unmittelbar im eigenen Haushalt nutzt, vermeidet den Einkauf teuren Netzstroms. Jede selbst genutzte Kilowattstunde reduziert somit direkt die Stromrechnung.
Eine Photovoltaikanlage allein ist heute häufig nur der erste Baustein. Besonders wirtschaftlich wird das System, wenn mehrere Komponenten intelligent zusammenspielen:
Dadurch steigt der Anteil des selbst genutzten Solarstroms erheblich.
Früher waren Strom, Wärme und Mobilität voneinander getrennt.
Heute können Hausbesitzer:
Dadurch wird aus einem klassischen Energieverbraucher zunehmend ein eigener Energieproduzent.
„Wie hoch ist die Einspeisevergütung?“
Sondern:
„Wie viel Strom kann ich selbst nutzen und dadurch gar nicht erst einkaufen müssen?“
Genau hier liegt heute der größte wirtschaftliche Hebel.
In der öffentlichen Diskussion wird häufig über Förderungen, gesetzliche Regelungen oder Einspeisevergütungen gesprochen.
Für Hausbesitzer sind jedoch oft ganz andere Fragen entscheidend:
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung des Solarvereins Goldene Meile am 2. September in Remagen.
Elektromeister und Photovoltaik-Sachverständiger Andreas Schwerter zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, warum moderne Energiekonzepte heute weit mehr sind als reine Einspeiseanlagen und weshalb der wirtschaftliche Nutzen vor allem im intelligenten Zusammenspiel von Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe, Elektromobilität und Energiemanagement liegt.
Kurz gesagt: Die Zukunft der Photovoltaik liegt nicht im Verkauf von Solarstrom, sondern in der möglichst umfassenden Nutzung des eigenen Solarstroms im Haus. Diesen Zusammenhang verständlich und praxisnah zu erläutern ist eines der zentralen Themen des Abends.
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